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Stimmen

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Und tatsächlich: Sind nicht die Anthroposophen mit ihrem Goethe-Tempel und "Faust"-Weihespiel auf erschreckende wie sympathische Weise ehrlich? So skurril und ungebrochen sich die Verbindung von Kultur und Religion in Dornach auch zeigt - sie prägt doch prinzipiell ganz genau so das kulturelle Leben der alten Europäer ... Was auch sonst taugt als Religion des aufgeklärten Bildungsbürgers? Wer oder was hätte die Leerstelle, die im 19. Jahrhundert immer heftiger zu jucken begann, zur Befriedung und Befriedigung füllen sollen? (Eva Behrendt in: Die letzten Goetheaner, Theater heute, Juni 2004)

Wenn es um das Künstlerische geht, dann hilft nur das Prinzip Hoffnung! Ich hegte nämlich zu Beginn der Vorstellung meine Zweifel ob es möglich sein wird, hier etwas zeitgemäss Lebendiges dem Zuschauer zu präsentieren. Durch das spürbare Ringen und den Willen Einzelner sich ganz für eine Sache ... herzugeben, wenn es sein muss mit allen Fasern, das war das Ausschlaggebende, um entstandene Zweifel abstreifen zu können. (Raphael Musiol, Bonn, 17. Mai 2005)

Die wunderschönen Endszenen geben den Zuschauern ein positives Gefühl (und Wissen!?) mit. (Ria Hennink, Kulturattaché Niderländische Botschaft, Bern)

Es würde Bände füllen, sollte ich darüber berichten. Es gibt nur eines: Selber hinfahren und sich den Faust ansehen... (Werner Röthenbacher, in: Schweizer Mitteilungen, Mai 2004)

Der Grosse Saal füllte sich mit gespannter Erwartung - und das Goetheanum lächelte. (Vera Koppehel zum Spielbeginn des Faust 2004, in: Schweizer Mitteilungen, Mai 2004)

... dass mich inbesondere die Euryhmie in ihrer Lebendigkeit, Schönheit, Vielgestaltigkeit begeistert hat... (Anja R. in Weinheim (D), 12. April 2004)

Ein Hoffnungsschimmer für einen neuen Kulturimpuls. (Beate v. S. Kunsterzieherin in Gräfeling (D), 11. April 2004)

Wer aus dem Goetheanum kommt, ist klüger. (Stefan Grund, Die Welt, 10. April 2004)

Die Zeit verging leider viel zu schnell... (Beat Balzli, Kantonsrat Gempen, 7. April 2004)

Meine Begeisterung ist ungebrochen. Die drei Tage in Dornach zählen zu meinen eindrücklichsten Theatererlebnissen... Es ist vollbracht und es will weiter vollbracht werden. (Alfred Maurer, Präsident des Kantonalen Kuratoriums für Kulturförderung, Solothurn, 5. April 2004)

Ein grosses Experiment, bei dem vieles gelungen ist (Stimme eines anonym bleibenden Besuchers, aufgesammelt am 3. April 2004 von Wolfgang Voegele, News Network Anthroposophy Limited (NNA))

Ansprache von Frau Landammann Ruth Gisi, Kanton Solothurn, zum Empfang anlässlich der Faust Premiere, 1. April 2004:
http://www.so.ch/de/pub/departemente/dbk/sekretariat/sekretariat/reden_gisi/2004/fausamgoetheanum.htm